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Greater London Boroughs

Boroughs:
· Tower Hamlets
· Newham
· Greenwich
· Lewisham
· Southwark

Größtes städtisches Sanierungsobjekt der Erde;
ca. 4 x 5 km groß; 22 km²;
2226 ha (8,5 square miles)
(Gaylor 1996, S. 123)

Animation 300 KB

Verkehrsmittel:
Central Line
· Bank
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Circle Line
· Monument
· Tower Hill
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District Line
· Monument
· Tower Hill
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Docklands Light Railway

The Docklands

Historischer Überblick

Links: 
J.M.W. Turner:
London from Greenwich Park
erstmals ausgestellt 1809;
Öl auf Leinwand; Tate Gallery, London.

 

Die Anfänge der Londoner Docks reichen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit genügte die Kapazität der alten Hafenanlagen in Greenwich, Limehouse und Blackwall nicht mehr den Ansprüchen der großen Handelsgesellschaften, wie etwa der West India Company. Da die unmittelbare Nähe der Lagerhäuser zum Wasser nicht ausreichte, um die Wartezeiten beim Be- und Entladen zu verkürzen, stiegen die Preise stark an, weshalb die Handelsgesellschaften begannen, vehement auf neue Entlademöglichkeiten zu drängen.

Lageplan der Docks mit Eröffnung und Einstellung des Betriebs. Im Jahre 1802 wurde das West India Dock in Wapping und drei Jahre später das London Dock eingeweiht. Aufgrund des weiterhin starken Wirtschaftsaufschwungs und der Expansion des britischen Herrschafts- gebietes dehnten sich die Docklands bis zum Ende des 19. Jahr- hunderts weiter aus. So wurden beispielsweise die East India Docks 1806, das St. Katherine’s Dock 1828 sowie viele andere Dockanlagen eröffnet (vgl. Lageplan oben). Das Zentrum Londons liegt westlich von diesem Kartenausschnitt. Damit läßt sich nachvollziehen, wie die Docks im Laufe der Zeit immer größer wurden und immer weiter außerhalb der Stadt angelegt wurden, da hier noch der nötige Platz zur Verfügung stand.

Im Zuge dieser positiven Entwicklung entstanden zahlreiche neue Gewerbebetriebe im umliegenden Gebiet der Docks. Durch die Napoleonischen Kriege 1807/08–1812 florierte der Schiffsbau und auch die Metallindustrie, der Maschinenbau und die Nahrungsmittelindustrie erfuhren eine Blütezeit. Die im Gebiet der Docks lebende Bevölkerung war Anfang des 19. Jahrhunderts gemischt: Arme und Reiche, Ingenieure, Zimmerleute, Händler und Hafenarbeiter wohnten und arbeiteten direkt nebeneinander.

Ab 1870 verließen Ober- und Mittelschicht diese Gegend, um sich in besseren Vierteln Londons niederzulassen. Die Konsequenz war die Entstehung fast reiner Arbeiterwohngebiete in den Docklands, die sich vor allem durch immer schlechter werdende Wohnverhältnisse auszeichneten.

Im 2.Weltkrieg wurden die Docklands stark zerstört: über die Hälfte der Lagerhäuser fielen den Bombenangriffen zum Opfer. Der Wiederaufbau dauerte bis etwa 1950.

Nach 1945 setzte in den innerstädtischen Häfen ein Strukturwandel ein, der bis in die Gegenwart andauert. Die technologischen Weiterentwicklungen im Schiffbau und die daraus resultierenden Anforderungen an die Hafenanlagen erforderten eine Verlegung der Docks in den Mündungsbereich der Themse. Zum neuen Zentrum der Anlagen wurden die Tilbury Docks, die gut 30 km östlich der Innenstadt liegen.

Die gleiche West-Ost-Bewegung wie bei der Expansion läßt sich also auch bei den Schließungen der Docks nachvollziehen. Die kleinen Docks im Westen wurden früher unrentabel und deshalb auch früher stillgelegt, als die größeren östlicheren. Die Folgen für die Docklands waren gravierend: Aufgrund des allgemeinen wirtschaftlichen Niedergangs der Docklands, begleitet von der Schließung einzelner Dockanlagen ab Ende der 60er Jahre und der Abwanderung von produzierendem Gewerbe und Handel, wurden die Docklands zu einer der größten Industriebrachen Englands.

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