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Greater London Boroughs

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Größtes städtisches Sanierungsobjekt der Erde;
ca. 4 x 5 km groß; 22 km²;
2226 ha (8,5 square miles)
(Gaylor 1996, S. 123)

Animation 300 KB

Verkehrsmittel:
Central Line
· Bank
Umsteigen in:
Circle Line
· Monument
· Tower Hill
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District Line
· Monument
· Tower Hill
Umsteigen in:
Docklands Light Railway

The Docklands

Einzelne Stationen der Exkursion

St. Katherines's Docks Yachthafen St. Katherine's Dock
Zu Beginn des Tages besuchten wir das St. Katherine's Dock, das im Jahre 1969 stillgelegt wurde. Hier sind besonders schön die alten Hafenanlagen zu sehen, die das Ausladen der Schiffe und das Einlagern der Waren in einem einzigen Arbeitsgang ermöglichten. Dies war durch den Standort der Häuser direkt am Hafenbecken möglich geworden. Verantwortlich für diese Neuerung im Jahre 1828 waren der Architekt Philip Hardwick und der Ingenieur Thomas Telford. Interessant ist auch die heutige Nutzung mit einem Yachthafen und mehreren Hotels und Pubs, wie z. B. das Tower Thistle oder das Dickens Inn.

 

 

Sozialer Wohnungsbau in Shadwell Shadwell
Die nächste Station war Shadwell, hier soll der Kontrast zum Bereich um den Canary Wharf Tower herausgestellt werden. Bereits kurz nach Verlassen der DLR dominieren die Gebäude des sozialen Wohnungsbaus das Straßenbild.
Noch im 19. Jahrhundert befanden sich in dieser Region Slums, die durch einstöckige Reihenhäuser, welche auch auf ihren Rückseiten eng aneinander standen, gekennzeichnet waren (back-to-back-houses). Im Rahmen der Sozialgesetze, den sog. "health acts", die Ende des 19. Jahrhunderts verabschiedet wurden, begann man die Häuser abzureißen und neue Gebäude zu errichten. Dies verbesserte die Wohnsituation jedoch nur kurzfristig, da weiterhin ein starkes Anwachsen der Bevölkerung zur Übernutzung führte. Heute bieten die Gebäude nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen hygienischen Bedürfnisse nur mangelhafte Wohnqualität.

Tobacco Docks
Als neues Zentrum dieses Gebietes hätte die in den ehemaligen Tobacco Docks angelegte Shopping Mall fungieren sollen. Nachdem sich jedoch nicht die erwarteten neuen Bewohnerzahlen in der Umgebung einstellten, steht die Anlage nach einer Reihe von weiteren Nutzungsversuchen nahezu leer.

Wohneinheiten am Shadwell BasinShadwell Basin
Nach einem kurzen Gang entlang der alten Tobacco-Dockanlagen, welche einen guten Eindruck der damaligen Größenverhältnisse lieferte, erreichten wir die Wohnanlagen am Shadwell Basin. Die LDDC ließ im Gegensatz zu seinen Vorgängern keine Wasserflächen mehr zuschütten, z. B. wurde das Surrey und Tobacco Dock erhalten und als Standortvorteil herausgestellt.
In der Diskussion um den Erfolg der LDDC wird dieser Bereich sowohl als Erfolg, als auch als Scheitern gewertet. Positiv läßt sich das Bemühen bewerten, eine vom Lärm und der Hektik einer Weltstadt abgeschottete ruhige Wohnatmosphäre mit Blick aufs Wasser zu schaffen. Gleichzeitig liegt in dieser Ruhe jedoch auch der größte Kritikpunkt. Leblos und steril erscheinen die Bauten, keine Passanten oder Bewohner der überwiegend im Eigentum genutzten Häuser waren auf den Gehwegen anzutreffen. Hier ist nichts von dem Aufschwung in anderen Gebieten der Docklands zu spüren, weshalb das größte Stadtsanierungsprogramm Europas vor allem in der Stadtgeographie kontrovers diskutiert wird.

Beckton
Mit der Docklands Light Railway führte der Weg anschließend einmal nach Beckton und zurück. Diese Fahrt sollte zum einen Gelegenheit geben, die vorangegangenen Eindrücke zu verarbeiten und zum anderen sollten die Dimensionen der Docklands aufgezeigt werden.

Plaza vor dem Canary Wharf TowerCanary Wharf Tower
Zurück an der Haltestelle East India Dock sollte uns der Weg entlang ehemaliger Hafengebäude zum Geschäftszentrum um den Canary Wharf Tower führen. Dieser Punkt sollte den Gegensatz zum Vormittag in Shadwell bilden. Sehr schnell wurde deutlich, daß sich hier die Situation völlig anders darstellt. Als wirtschaftliches Zentrum der Docklands weist diese Region die höchste Konzentration an Arbeitsplätzen auf. Die vor allem im Dienstleistungssektor Tätigen dieses Bereichs prägen die Struktur des Angebots an Restaurants und Geschäften. Tagsüber - besonders in der von uns erlebten Mittagszeit - ist dieses Zentrum durch Betriebsamkeit und Lebendigkeit gekennzeichnet; dagegen ist es abends still und unbelebt.

Themseufer
Abschließend fuhren wir mit der Docklands Light Railway ganz in den Süden der Isle of Dogs, um am Themseufer mit Blick auf Greenwich eine Abschlußdiskussion über die heute gewonnenen Erfahrungen, Eindrücke und Empfindungen zu führen.

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