Im Sinne einer vom philosophischen Pragmatismus inspirierten Sozialgeographie bin ich Alltagserfahrungen auf der Spur, die bisherigen wissenschaftlichen Überzeugungen oder weit verbreiteten Urteilen widersprechen. Auf diese Weise versuche ich „blinde Flecken“ unserer gesellschaftliche Praxis zu erkennen. Auf Basis pragmatistischer Erkenntnis- und Gesellschaftstheorie versuche ich die Beobachtungen aus den Mikrostudien zu Erkenntnismodellen zu verdichten, die Grundlage für eine Erneuerung unserer gesellschaftlichen Praxis sein könnten. Dabei ist natürlich auch eine kritische Betrachtung bestehender Modelle und Konzepte essentiell.
In meiner Arbeit nimmt der Erfahrungsbegriff, wie John Dewey ihn in vielen seiner Arbeiten ausgeführt hat, eine zentrale Stellung ein. In diesem Sinne ist Erkennen nicht von Praxis zu trennen. Ohne Tun keine Erkenntnis. Erfahrung besteht immer aus drei Elementen. Einem praktischen, sich-den-Objekten-der-Welt-zuwenden, emotionalem Erleben und inteligiblem Erkennen.
Arbeitsschwerpunkte
- Stigma und Diskriminierung
- Gesundheit, Krankheit und Heilung
- Individualisierung und Identitäten
- Kaufverhalten und Massenkonsum
- Haushaltsforschung und Mikrostudies
- Privatheit und Öffentlichkeit
- Ästhetische Erfahrung, Medienlandschaft und Globalisierung
Lehre
- Geographische Entwicklungsforschung
- Geographische Gesundheitsforschung
- Stadtforschung und Urban Studies
- Sozialgeographie
- Wissenschaftstheorie







