In zahlreichen Ländern Europas und Nordamerikas stellt die Förderung spezifischer Quartiere durch area-basierte Politiken ein wesentliches Element der politischen Steuerung von Stadtentwicklung und städtischer Gesellschaften dar, wie beispielsweise im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ in Deutschland und der „politique de la ville“ in Frankreich. Vielfach zielen diese Politiken dabei insbesondere auf Quartiere, in denen ein hoher Anteil von Migranten der ersten und der so genannten „zweiten Generation“ leben.
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Ziel des Projektes ist es, in einem internationalen Vergleich die den jeweiligen Maßnahmen der Stadtpolitiken zugrunde liegenden Leitbilder und normativen Ziele herauszuarbeiten. Dabei soll gezeigt werden, welche Probleme in den jeweiligen Programmen definiert werden, wie die territoriale Intervention gerechtfertig wird, welche konkreten Maßnahmen auf dieser Basis entwickelt und inwiefern die Themenfelder „Immigration“, „Integration“ und „kulturelle Differenz“ berücksichtigt werden. Damit soll gezeigt werden, inwiefern in den Stadtpolitiken nicht nur mit gegebenen ethnisch-kulturellen Differenzen umgegangen wird, sondern wie Stadtpolitiken immer auch kulturelle Differenzen produzieren bzw. reproduzieren.Â
- 2009-2010: Anschubfinanzierung zur Vorbereitung des internationalen Vergleichprojekts durch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Florian Daniel Weber unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Glasze)
- deutsch-französische Forschungsförderung PROCOPE 2010-2011: Leitbilder und Maßnahmen area-basierter Stadtpolitiken in Frankreich und Deutschland. Ein Vergleich der Entwicklung von "politique de la ville" und "Soziale Stadt" (Florian Daniel Weber zusammen mit Prof. Dr. Georg Glasze und Dr. Mélina Germes)
- Dissertationsprojekt (Florian Daniel Weber):Â Der Umgang mit kultureller Differenz in den area-basierten Stadtpolitiken in Deutschland und Frankreich
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La cité des tours nuages in Nanterre (département 92, westlich von Paris)







