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BÀume können nicht sprechen? Bei uns schon!

Das Institut fĂŒr Geographie widmet sich verstĂ€rkt den Mensch-Umwelt-Beziehungen – etwa dem Stadtklima und der Stadtvegetation, dem Klimawandel und der ökologischen VerĂ€nderungen in verschiedenen Regionen der Erde. Erlanger Wissenschaftler sind zudem an einem Projekt des bayerischen Forschungsverbundes FORKAST beteiligt, das die Auswirkungen klimatischer Extremereignisse auf WĂ€lder an Trockenstandorten untersucht. Hier stehen vor allem die Zukunftschancen von Eichen und Rotbuchen im Brennpunkt, die ökologisch wie ökonomisch besonders wertvolle BaumbestĂ€nde bilden.

Sie bearbeiten unter anderem Fragen wie: Wann und wie wĂ€chst eigentlich ein Baum? Und wie geht es einem Baum, der nicht im deutschen Wald wĂ€chst, sondern als Stadtbaum in einem Park einer mittelgroßen Stadt? Leidet er im Sommer unter DĂŒrre und Schadstoffen und stellt gar teilweise sein Wachstum ein? Lassen sich hieraus vielleicht sogar Schlussfolgerungen ableiten, wie sich auch WaldbĂ€ume kĂŒnftig verhalten werden, wenn im Zuge des Klimawandels die Sommer zunehmend heißer und trockener werden und somit immer dem Stadtklima Ă€hneln? Der „twitternde Baum“ soll hierzu ergĂ€nzende Daten liefern und das Interesse insbesondere einer jĂŒngeren Öffentlichkeit auf den Gesundheitszustand unserer BĂ€ume lenken.

Der „Talking Tree“, die auserkorene, knapp 150 Jahre alte Stieleiche steht – passend zur GrĂ¶ĂŸe der Stadt – in einem der kleinsten botanischen GĂ€rten Deutschlandsin einem der kleinsten botanischen GĂ€rten Deutschlands und hat von dort aus eine perfekte Sicht auf die Altstadt rund um den Schlossplatz und den angrenzenden Schlosspark. ZukĂŒnftig berichtet der stattliche Baum regelmĂ€ĂŸig ĂŒber sein Befinden: Er teilt mit, wenn die Sonne seine Fotosynthese antreibt oder Regen seine Wurzeln trĂ€nkt. Er beklagt sich, wenn Ozon seine Atemwege reizt und freut sich, wenn er an StĂ€rke zulegt. Er macht Bilder von seiner Umgebung und zeichnet singende Vögeln, das SĂ€useln des Windes oder Donnergrollen in seiner Umgebung auf.

Augen, Ohren und Stimme verleiht ihm modernste Technik, die bereits im MĂ€rz in der Eiche installiert und getestet wurde: Verschiedenste Messinstrumente ĂŒberwachen das Wetter und das Pflanzenwachstum, eine Kamera schießt Fotos und ein Mikrofon lauscht auf GerĂ€usche. Eine spezielle Software ĂŒbersetzt diese Daten dann in verstĂ€ndliche Textbotschaften, die die Eiche ans Internet verschickt: Wer will kann ihr bei Twitter, Facebook, Flickr, Youtube und Soundcloud zusehen, wie es ihr in den nĂ€chsten Monaten ergeht. NĂ€heres zur Technik gibt es in einem der Blogs.

Prof. Dr. Achim BrĂ€uning ist wissenschaftlicher Betreuer dieses sogenannten “Talking Tree”-Projekts.
Interview mit Rundfunk Berlin-Brandenburg RBBInterview mit Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB

http://www.talking-tree.de/http://www.talking-tree.de/
http://www.facebook.com/talkingtree.dehttp://www.facebook.com/talkingtree.de
http://twitter.com/#!/talkingtree_de
http://twitter.com/#!/talkingtree_de
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/talking-treehttp://www.scilogs.de/wblogs/blog/talking-tree

Zusammenarbeit:
Prof. Dr. Achim BrÀuning,
EuroNatur www.euronatur.orgwww.euronatur.org,
Dr. Daniel Lingenhöhl - Redaktion spektrumdirekt www.spektrumdirekt.dewww.spektrumdirekt.de

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Aktualisiert ( Mittwoch, den 24. August 2011 um 14:00 Uhr )  

Prof. Dr. Achim BrÀuning

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Tel. 09131/85-29372
Fax. 09131/85-22013

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