Globale Verbreitung und Kontextualisierung eines neuen Modells subkommunaler Steuerung
Leitung
Prof. Dr. Georg Glasze (FAU Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Robert Pütz
(Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main)
Bearbeitung
Boris Michel (FAU Erlangen-Nürnberg) und Christian Schwedes
(Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main)
Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Dauer
2009-2012
Kurzbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Analyse von internationalen Transferprozessen und lokalen Kontextualisierungen städtischer Governance Strategien und Politiken. Dies wird am Beispiel der zunehmenden Verbreitung von Business Improvement Districts als einem relativ neuen Model subkommunaler Steuerung untersucht. Business Improvement Districts werden dabei als eine paradigmatische Form unternehmerischer Stadtpolitiken begriffen, über die Aufschluss zu gewinnen eines der Ziele des Projekts ist. In einer ersten Projektphase sollen internationale Transferprozesse untersucht und unterschiedliche lokale Legitimationsstrategien bei der Kontextualisierung von BID-Politiken erfasst werden. In einer zweiten Phase werden drei bis vier internationale Fallstudien zur diskursiven Konstruktion und Verortung von BIDs in den unterschiedlichen lokalen Kontexte unternommen. Den theoretischen Rahmen bildet eine poststrukturalistische Diskurs- und Hegemonietheorie, die sich auf lexikometische sowie narrationsmusteranalystische Verfahren stützt. Ein zweites Teilprojekt, das an der Universität Frankfurt angesiedelt ist, wird eine handlungstheoretisch informierte Perspektive verfolgen. Ziel dabei ist es, die Stärken und Schwächen beider Ansätze gegeneinander auszuspielen.






