Thematische und regionale Schwerpunkte und Arbeitsrichtungen
Mensch und Umwelt, Area/Regional Studies und Kultur und Raum sind die Leitthemen unserer Arbeitsschwerpunkte. In sechs übergeordneten Themenfeldern konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten des Instituts in besonderer Weise:
- Geographische Entwicklungsforschung (Verwundbarkeits- und Risikostudien, Umweltdegradation, Landnutzungswandel, Entwicklungstheorien)
- Geographische Hochgebirgsforschung (insbesondere Veränderung und Management montaner Ökosysteme)
- Biogeographie (unter anderem Biodiversität, Vegetationsdynamik, Agrarökologie, Ethno-Botanik)
- Paläoklima- und Klimafolgenforschung (Rekonstruktion von Klimaverläufen, Folgen des Klimawandels und katastrophaler Klimaereignisse)
- Stadtforschung und Regionalentwicklung (unter anderem Metropolregion Nürnberg, globalisierte Städte, ländliche Räume)
- Politische Geographie und Neue Kulturgeographie (konzeptionelle Arbeiten zu Gesellschaft/Macht/Raum; Diskursforschung; Migrationsforschung; Governance und Raum)
Diese Arbeitsfelder bilden in Deutschland teilweise einmalige Schwerpunkte und besitzen hohe internationale Ausstrahlung.

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Geographische Entwicklungsforschung
An nur wenigen Instituten gibt es eine vergleichbare Konzentration von Aktivitäten in der Geographischen Entwicklungsforschung. Regionale Schwerpunkte liegen in Lateinamerika, im südlichen Afrika, im Nahen und Mittleren
Osten sowie in Zentral- und Südasien. Die traditionsreiche Erlanger Orientforschung ist in diesen Forschungsschwerpunkt integriert.
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Hochgebirgsforschung
Die in dieser Form in Deutschland einmalige Hochgebirgsforschung fokussiert vor allem auf Mensch-Umwelt-Beziehungen im Alpenraum, in den Anden, im Pamir und im Himalaya. Biogeographie Forschungsprojekte der Biogeographie widmen sich u.a. der Dendroökologie und der Mensch-Umwelt-Interaktion aus physisch-geographischer Perspektive und werden durch ethno-botanische Studien ergänzt. Schwerpunktregionen sind der Andenraum, Mittelamerika, Zentral-/Hochasien sowie der Mittelmeerraum.
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Biogeographie
Forschungsprojekte der Biogeographie widmen sich unter anderem der Dendroökologie und der Mensch-Umwelt-Interaktion aus physisch-geographischer Perspektive und werden durch ethno-botanische Studien ergänzt. Schwerpunktregionen sind der Andenraum, Mittelamerika, Zentral-/Hochasien sowie der Mittelmeerraum.
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Paläoklima- und Klimafolgenforschung
Im Rahmen der hochaktuellen Diskussionen um Klimawandel tragen unsere Arbeiten zu einem vertieften Verständnis krisenhafter Veränderungen an der Mensch-Umwelt-Schnittstelle bei. Die Paläoklimaforschung (v.a. Dendrochronologie und Bodengeographie) fokussiert auf die Rekonstruktion historischer Klimaverläufe. Die Klimafolgenforschung widmet sich aus natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive den Folgen des Klimawandels und katastrophenhafter Klimaereignisse (hier hauptsächlich Dürren und Hurricanes). Schwerpunktregionen bilden Mittelamerika, das südliche Afrika und Hochasien.
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Stadtforschung und Regionalentwicklung
Unser Institut fühlt sich in besonderem Maße der Regionalforschung "vor der eigenen Haustür" verpflichtet. In der Europäischen Metropolregion Nürnberg konzentrieren wir uns auf Themen der Stadtentwicklung und Wirtschaftsentwicklung im Verdichtungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen und der dynamischen Veränderungsprozesse im suburbanen und ländlichen Umland Erlangens. Darüber hinaus arbeiten wir weltweit zu sozioökonomischen und soziokulturellen Veränderungsprozessen in globalisierten Städten. Auch Vorgänge des Wandels in ländlichen Räumen stehen im Fokus unserer Forschung.
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Politische Geographie und Sozialgeographie
Diese sich etablierenden Arbeitsfelder der Geographie fokussieren auf theorieorientierte, konzeptionelle Studien zu Gesellschaft, Macht und Raum. Wir arbeiten hier unter anderem im Rahmen der Diskursforschung, der Migrationsforschung sowie zu Fragen von Governance und Raum.
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